Balken01a


”Loyalty and Desire” 01
 

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Mit einem kurzen Nicken bedankte sich Irgan bei dem jungen Sklaven, der ihn und seine beiden Söhne - die als Leibwache mit ihm gekommen waren - in diesen Verhandlungsraum geführt hatte und setzte sich in den etwas kleineren der beiden thronähnlichen Stühle, der jedoch trotzdem genug Raum für seine imposanten, teilgerüsteten Flügel ließ. Wie erwartet, stellten seine Söhne sich sofort mit halbgeöffneten Flügeln hinter ihn und behielten den Raum und vor allem die große Türe im Auge - denn bisher hatte sich ihr Gastgeber, der Drache Kator, noch nicht gezeigt. Doch das war zu erwarten, da Irgan ein wenig zu früh war ... und so lehnte er die große Streitaxt neben sich an den ebenfalls großen Tisch, wandte sich halb zu seinen Söhnen um und sprach leise, doch eindringlich zu ihnen. "Hört gut zu - ich weiß, daß ihr so ungern wie ich hier seid, doch wir brauchen die Hilfe dieses Drachen. Ich möchte unserem Volk endlich Ruhe gönnen, und dieser Drache hat eine kleine Welt, die er uns verkaufen kann." Die beiden jüngeren Krieger nickten nur und grollten leise ... auch wenn es ihnen nicht paßte, hier zu sein - Niemand mit auch nur ein Bißchen Verstand war gern in den Höhlen eines Drachen - und sie auch nur wegen ihrem Vater gekommen waren, so gebot es ihnen der Stolz und auch das starke Ehrgefühl ihres Volkes, daß sie taten, was ihr Vater ihnen befahl.

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Daß der Gastgeber noch nicht da war, hatte auch seine Gründe - doch es war ein Vorteil, daß der Gast etwas zu früh war. Mandragor, der Sohn von Kator, war zu ihm gekommen und allein schon das Blut an dessen Händen sagte dem Drachen, was passiert war. "Du hast doch nicht etwa schon wieder einen Gespielen kaputtgemacht ?" knurrte der schwarze Drache und sah kurz, wie die Zunge seines Sohnes etwas Blut aus seinem Mundwinkel wegwischte. "Doch, hab ich ... er war so langweilig." gestand er reumütig und doch beklagte er sich dabei gleich ein wenig. "Anfangs sträuben sie sich und dann liegen sie nur noch da und rühren sich nicht mehr ... sie sind langweilig." klagte er weiter und Kator seufzte leise und strich sich durch die langen Haare. "Das besprechen wir später. Ich habe jetzt wichtige Geschäfte ... du kommst mit." Mandragor war der einzige Sohn und dessen Mutter war eine Manticore gewesen, und diese Mischung war doch mehr als interessant und hatte einen prächtigen Sohn hervorgebracht, auf den man als Drache stolz sein konnte. "Jawohl, Vater." Mehr sagte Dragor nicht und er folgte seinem Vater in den großen Verhandlungsraum, in dem die Gäste schon warteten.

Als die große Türe sich öffnete, stand Irgan auf und nickte kurz zu dem um mehrere Köpfe größeren Drachen, ehe er auch einen Moment respektvoll zu dessem Sohn nickte und sich wieder setzte. "Ich grüße euch, Kator - und ich danke euch, daß ihr mir die Gelegenheit für dieses Gespräch gebt. Die beiden Krieger hinter mir sind meine Söhne Ehden und Rhodan - und ich vermute, dies ist euer Sohn Mandragor." Wie es die Höflichkeit gebot, begrüßte der König der Geflügelten seinen Gastgeber mit dem nötigen Respekt und stellte auch seine Söhne dabei vor ... denn es war klar an deren Rüstungen zu sehen, daß sie von höherem Stand waren, so wie die blutrote Lederrüstung des Drachen und die schwarze Lederrüstung seines Sohnes das Gleiche andeuteten.

"Ja, das ist mein Sohn ... und ich werde sehen, wie befriedigend das Gespräch wird. Das, was ihr von mir wollt, ist nicht gerade klein." Kator setzte sich und Dragor stellte sich neben den Thron seines Vaters und musterte die Anwesenden eingehend. Hin und wieder zuckte sein Skorpionschweif ein wenig, diese Geflügelten waren Krieger und ihr Blick war rebellisch, etwas, das dem Mischling irgendwie gefiel. "Also verhandeln wir." Kator sprach weiter und lehnte sich gemütlicher in seinem Thron an.

Der ältere Geflügelte wußte um das Verhalten der Drachen - und er wußte ebenso, daß es nicht Arroganz war, sondern sehr berechtigter Stolz auf ihre ungeheure Macht und Kraft. Etwas, das er seinen beiden Söhnen vor diesem Gespräch erklärt hatte, auch wenn sie bisher noch niemals einen Drachen gesehen hatten. "Ich danke euch, Kator. Wie ihr schon bemerktet, traten wir an euch heran, da ihr einige bewohnbare Monde euer eigen nennt - und mein Volk braucht einen neuen Lebensraum, da der Krieg mit unseren Feinden schon zu viele Opfer forderte und das Land verwüstete. Mir ist bewußt, daß der Kaufpreis hoch sein wird ... und ich erwarte eure Forderung."

Kator hob eine Braue und überlegte einen Moment, und sein Sohn war ein wenig überrascht. Er wusste von den Kriegen und bei den Kosten, die dabei entstehen konnten, war es fast unmöglich, einen bewohnbaren Mond zu kaufen. ##Die können das doch niemals zahlen.## stellte er fest und sein Vater knurrte in Gedanken. ##Das weiß ich auch, ich muss mir was überlegen.## "Was stellt ihr euch denn vor, und was braucht ihr zum Leben ?"

##Vater - wie kannst du dir das bieten lassen ?! Er behandelt dich nicht besser als einen heruntergekommenen Bittsteller ! Du bist ein König - und unser Volk besitzt zuviel Ehre, um einfach so herablassend behandelt zu werden !## Auch wenn man es dem Jüngeren der beiden Brüder nicht ansah, er war außer sich vor Wut ... denn ihr Volk war nicht nur berühmt für ihren Kampfesmut, sondern auch dafür, ihr Wort stets zu halten und ein Volk der Ehre zu sein. Innerlich aufseufzend, antwortete Irgan ihm nur ein leicht tadelndes ##Du vergißt, wer uns gegenüber sitzt - und du vergißt, daß wir nur Bittsteller sind, auch wenn es mich schmerzt. Wir müssen an unser Volk denken ... und ich riskiere nicht, daß Kator seine Wut gegen uns lenkt, denn dann wird er unser Volk versklaven und verkaufen. Willst du das ?## Wie er es erwartete, schwieg Rhodan - und so wandte der ältere König sich wieder an den schwarzen Drachen. "Dieser Krieg forderte schon zuviele Leben ... ich habe mich mit den Ältesten der Stämme beraten und auch wenn es nicht der Weg des Kriegers ist, so wollen wir diesem erbarmungslosen und sinnlos gewordenen Krieg entfliehen und auswandern. Einer unserer Händler hörte, daß ihr einen bewaldeten Mond mit Aereopal-Minen besitzt - und sie nur nicht abbauen laßt, da ihr keinem Arbeiter vertraut. Es ist wohlbekannt, daß mein Volk ein Volk der Ehre ist und loyal zu seinem Wort steht ... und ich biete euch bei meinem Wort und dem meines Volkes an, diese Aufgabe für euch zu übernehmen, bis der Kaufpreis entrichtet ist. Wenn ihr zu meinem Wort noch ein anderes Pfand oder einen anderen Preis wünscht, so sagt es mir, Kator ... für das Wohl meines Volkes bin ich zu allem bereit."

Das Angebot war überraschend gut. So gut, daß der Drache lächelte und sich vorneigte. "Ihr setzt hoch an, doch ich fordere noch fünfzig junge Männer und fünfzig junge Frauen, die als Gespiele verkauft werden können." Die Rasse war wild, und als Gespiele würde man sie teuer verkaufen können. Eine Tatsache, die Mandragor innerlich grinsen ließ. ##Ich will den mit den blauen Flügeln haben ... kannst du ihn nicht als Pfand nehmen ?## Die Idee seines Sohnes war nicht schlecht und Kator äusserte diesen Wunsch mit einem verschlossenen Senden bei seinem Gegenüber. ##Und deinen Sohn mit den blauen Schwingen ... als Pfand, und ihr erhaltet ein Gegenpfand.##

Zu sagen, daß Irgan überrascht war, wäre eine Untertreibung - doch er fing sich schnell wieder und schloß schmerzvoll die Augen, ehe er nickte und den Drachen wieder ansah, als er ihm in Gedanken und damit auch wahrheitsgemäß antwortete. ##So sei es, Kator - sobald ihr mein Volk auf den Mond gebracht habt, werdet ihr die Männer und Frauen bekommen. Mein Sohn wird schon jetzt bei euch bleiben, sobald ihr mir euer Gegenpfand gegeben habt ... und sobald wir uns eingelebt haben, werden wir mit dem Abbau beginnen. Könnt ihr uns mit den Mitteln ausstatten, die wir für den Abbau brauchen ? Mein Volk besitzt solche Werkzeuge leider nicht.## Beide Brüder fühlten das gedankliche Gespräch - doch keiner von ihnen würde so unhöflich sein und es unterbrechen, auch wenn es an ihnen nagte.

##Dafür werde ich sorgen, und ihr erhaltet einen wertvollen Edelstein als Gegenpfand. Ihr wisst, wie wertvoll diese Dinge für uns Drachen sind, daher wisst ihr, daß das Pfand sein Gewicht hat.## Das Gespräch war per Gedanken nun beendet und Kator lehnte sich wieder an. Mandragor wusste, daß er den Geflügelten bekommen würde, zeigte aber keinerlei Regung ... denn auch er wusste, daß eine Gefühlsregung den Handel störte. "Ich denke, wir können den Handel nun abschließen."

"Natürlich. Ehden - du kehrst zum Rat zurück und sagst ihnen, daß der Handel abgeschlossen wurde. Sobald wir auf den Mond gebracht wurden, sollen fünfzig junge Männer und Frauen sich melden, sie wurden als Teil der Bezahlung von dem ehrenwerten Drachen verlangt. Alles Nähere werde ich dem Rat sagen, wenn ich wieder zurückkehre. Du bleibst hier, Rhodan - du wirst noch gebraucht." Der Ältere der beiden Brüder nickte und warf den langen Zopf roten Haares nach hinten, als er seine Waffe aufnahm und nach einem respektvollen Nicken zu dem Drachen und dessen Sohn aus dem Verhandlungsraum verschwand. Rhodan hingegen grollte ein kurzes, respektvolles "Wie du es wünscht, Vater.", ehe er sich hinter ihn stellte und mit verschränkten Armen darauf wartete, was weiter passierte ... unbewußt darauf achtend, daß er die langen, dunkelblauen Federn an seinen Unterarmen nicht verknickte.

Etwas, das Mandragor genau beobachtete, und er grinste innerlich wegen dem Stolz des Kriegers. "Nun, dann schließen wir den Pfandhandel ab." erklärte Kator und winkte Dragor dichter zu sich. "Hol das Licht von Maladan her." Dragor gehorchte sofort und verließ den Raum, um den Edelstein zu holen. Erst nach einigen Minuten war er wieder da und trug eine Schatulle mit dem seltenen Edelstein bei sich.

Die beiden Geflügelten hatten schon von diesem mehr als nur seltenen Stein gehört - er war einzigartig, von einem dunklen Blau, das allerdings von einem inneren Licht erhellt wurde. Irgan neigte respektvoll den Kopf, als Kators Sohn die Schatulle über den Tisch schob und öffnete sie, keuchte leicht bei der schieren Schönheit des Steins und schloß die Schatulle wieder, ehe er erneut zu dem Drachen aufblickte. "Es ist mir eine Ehre, diesen Stein als Pfand annehmen zu dürfen - und ich versichere euch, daß wir ihn sicher bewahren und beschützen werden. Rhodan ... ich werde dich als Gegenpfand in die Hände Kators geben, ich vertraue darauf, daß du gehorchst." Der junge Geflügelte erstarrte sichtlich - doch dann nickte er nur und senkte den Blick, trat an die Seite seines Vaters und wartete darauf, Befehle von dem Drachen zu erhalten. Auch wenn er bis jetzt nichts von diesem Handel gewußt hatte - die Zukunft seines Volkes und die Ehre seines Vaters lagen auf seinen Schultern, eine Bürde, die er nun tragen mußte.

##Ihn wirst du nicht töten, hast du verstanden, Dragor ?!## Kator mahnte seinen Sohn sehr eindringlich, denn er hatte nicht vor, den Edelstein wegen der Launen seines Erstgeborenen zu verlieren. ##Ich weiß, wie sehr du an dem Stein hängst, ich halte mich zurück.## erwiderte der sogleich und schwieg dann wieder. "Rhodan ... du gehst mit meinem Sohn. Du gehörst vorerst ihm." Kator gab dem Geflügelten einen ersten Befehl, und er erwartete, daß dieser befolgt wurde.

Auch wenn man Rhodan ansah, daß es ihm nicht schmeckte, so neigte er doch respektvoll den Kopf und antwortete ein kurzes "Wie ihr es wünscht, mein Lord.", ehe er sich mit einem Nicken von seinem Vater verabschiedete und zu dem Drachenmischling trat. Noch wußte er nicht, was dieser mit ihm wollte - doch er würde es noch früh genug erfahren. So hoffte er zumindest ....

Er würde es bald erfahren, aber erstmal neigte Mandragor seinen Kopf vor Rhodans Vater und verließ zusammen mit seinem neuen Gespielen den großen Raum. "Es wird dir hier gutgehen, wenn du gehorsam bist."

Der Geflügelte knurrte nur leise und zeigte damit, daß er definitiv nicht freiwillig hier war und nun dem Mischling folgen mußte. "Ich bin hier, weil meine Loyalität gegenüber meinem Vater und meinem Volk es verlangt - und ich bin weder ein Ja-Sager noch ein kriechender, schleimender Sklave. Also sagt, was ihr von mir wollt, junger Herr ... damit ich weiß, was ich tun soll." Der Ton Rhodans war gerade noch im Bereich des Respektvollen - und er wartete auch zwei Herzschläge, ehe er den Blick neigte und damit zeigte, daß er den Rang des Mischlings anerkannte.

Das war auch gut, aber trotzdem glaubte Dragor nicht, das dieser Geflügelte lange so ruhig blieb. Schon jetzt war er - da er kein Sklave war - rebellischer als alle Gespielen, die er je gehabt hatte. "Das wirst du gleich sehen, Blaufeder."

"Mein Name ist Rhodan - auch wenn ich euer bin, so bleibe ich dennoch ein Prinz und ich bitte euch, meinen Namen auch zu gebrauchen. Herr." Es kostete den Geflügelten sichtbar viel seiner nicht gerade ausgeprägten Beherrschung, den Ton ruhig zu halten, als er das sagte ... denn er fühlte nur zu gut, daß der Sohn des Drachen ihn nicht als Person sondern als Besitz sah, etwas, das ihn so sehr reizte wie nichts sonst.

"Also gut, dann Rhodan." Dragor lächelte einen Moment und bog in einen anderen Gang ab, an dessen Ende eine breite Tür lag, die zu seinen Gemächern führte. Dort angekommen, schob er sie auf und ließ den Geflügelten eintreten. Als Rhodan drin war, schloss sich die Tür und das Schloss rastete durch die Gedanken des Drachenmischlings ein. "Du wirst hier leben ... das sind meine Gemächer."

Rhodan stand in einer großen Höhle - sie war schwarz, aber durch das Feuer in dem großen Kamin, die Feuerschalen an den Wänden und die vereinzelten Fackeln war es nicht unbedingt sehr dunkel. Die Höhle an sich wurde eigentlich nur durch zwei Dinge dominiert: Einerseits die reichbehangene Trophäenwand, die zeigte, daß dieser Jungdrache ein sehr guter Krieger war - und andererseits das sehr große, mit roten und schwarzen Fellen bedeckte Bett, das nur zu gut zeigte, was Mandragor in seiner Freizeit hier am Liebsten tat. Und dieser Gedanke sorgte dafür, daß der weißhäutige Geflügelte sichtbar erstarrte, als er langsam begriff, was von ihm erwartet wurde. "Könnt ihr mir sagen, was ... ich hier tun soll, Herr ?"

Diese kleine Reaktion zeigte Dragor schon ziemlich viel, und er schlich mit zuckendem Schweif um den Geflügelten herum. "Kannst du dir das nicht denken ... Gespiele ?" Bei dem Wort grinste er sacht und grollte weich. Er ahnte, daß es einen Kampf geben würde, und freute sich darauf.

"WAS ?!!" Es dauerte einen Moment, bis Rhodan begriff - doch dann fletschte er die langen Fänge und sprang zurück, verengte die Augen und öffnete die kräftigen Flügel, als er sein Gegenüber musterte. "Niemals ! Ich bin hier, damit ihr eine Sicherheit habt, daß mein Volk das tut, für das es sich verpflichtet hat - aber Niemand sagte etwas davon, daß ich ... daß ihr ... Nein !" Auch wenn der junge Prinz schon zweihunderteinundneunzig Sommer gesehen hatte, so war er nicht sehr erfahren, was Sex betraf ... denn er haßte es abgrundtief, beherrscht zu werden und auch, wenn er die dominante Rolle übernahm, so war er doch hilflos seiner Lust ausgeliefert. Und nun sollte er es auch noch willentlich tun ? Allein der Gedanke ließ Rhodan sichtbar schaudern und er fauchte, als der Drachenmischling wieder näherkam.

Die Reaktion war einfach nur herrlich für den jungen Drachenmischling und er grinste noch breiter. "Ach, stell dich nicht so an. Denkst du, wir füttern dich hier nur durch und tragen dir deinen Arsch nach ? Obwohl es ein ziemlich geiler Arsch ist." Er reizte weiter und kam noch ein wenig näher. Im Moment spielte er mit seiner Beute, und der Löwenteil des Manticore kam durch. Katzen spielten nunmal gern. "Ich habe Vater auch versprochen, daß ich dich nicht kaputt mache."

"Nicht ... kaputtmachen ?!" Einen Moment lang war Rhodan sichtbar geschockt - doch dann knurrte er laut auf und schlug mit seiner rechten Schwinge zu, schleuderte den Mischling auf dessen Bett und knurrte noch ein tiefes "Niemals !" nach. Er wußte, daß er nicht entkommen konnte - doch bei den ewigen Winden, er würde sich niemals freiwillig ergeben und so leicht würde er auch nicht 'kaputtzumachen' sein.

Der fing sich auf dem Bett ab und knurrte dunkler. Diese Beute war wirklich mal anders und weckte jetzt den Wunsch, ihn zu beherschen. "Das werden wir noch sehen." fauchte Dgaror und sein Skorpionschweif peitschte einen Moment, bevor Dragor mit den kräftigen Beinen absprang und auf den Geflügelten zuschnellte.

Der hatte schon mit einer solchen Reaktion gerechnet - doch nicht damit, daß sie so schnell erfolgte. Der Drachenmischling war nicht nur größer, sondern auch massiger als er selbst - doch er war um ein vieles schneller und Rhodan verfluchte sich selbst, als er die Schwingen zurückschlug, auf diese Weise auf Mandragor zukam und so unter dessem Schlag wegduckte. Sein eigener Schlag schien jedoch auf eine Wand zu treffen, da die Muskeln des Mischlings nicht nur äußerst hart waren, sondern auch noch zum Teil mit Drachenschuppen geschützt wurden. Rhodan fluchte laut auf, doch er wechselte innerhalb eines Gedankens die Taktik und versenkte die Krallen in dessen Fleisch, während er die Flügel wieder nach vorne schlug und die so entstehende Kraft nutzte, um seinen Gegner zu verletzen.

Das juckte Dragor aber nicht, er hatte schon andere Wunden eingesteckt und knurrte leise "Du weißt schon, daß mich das scharf macht ?", um den Geflügelten weiter zu reizen ... denn Wut war in einem Kampf immer ein schlechter Ratgeber, denn Wut machte unvorsichtig.

Etwas, das Rhodan eigentlich wußte - doch in diesem Moment zählte für ihn nur, daß dieser Drachenmischling ihn unterwerfen und Sex mit ihm haben wollte. Etwas, das der junge Weißhäutige mit aller ihm noch bleibenden Macht verhindern wollte - und wenn er seine Kriegsaxt noch hätte, dann wäre es sicherlich wesentlich schwieriger für seinen Gegner geworden. Doch er hatte nichts weiter als seine Krallen und Schwingen, die er aber trotzdem einsetzte. Die Angst in Rhodan sorgte dafür, daß seine Wut so sehr brannte wie nie zuvor ... und sein Denken setzte aus, als er sich wieder auf den Drachenmischling stürzte.

Genau darauf hatte Dragor spekuliert und er nutzte den Schwung des Geflügelten, um ihn mit einem gekonnten Wurf auf das breite Bett zu befördern. Ohne lange zu warten, kam der Drachenmischling nach und packte mit einer Hand in die Ansätze der Schwingen, um Rhodan so unten zu halten. Jetzt kam ein anderer Panikschub und Dragor lachte leise, als er an dessen Ohr raunte. "Noch Jungfrau, Hm ?"

Im ersten Moment war der Weißhäutige zu überrascht um zu reagieren, als er auf dem Bett landete. Doch als er seine Situation realisierte, bäumte er sich auf und schlug die Schwingen nach hinten, auch wenn er nicht viel ausrichten konnte, da der Mischling auf seinem Rücken und damit auch zwischen den Schwingen lag. Und sein Wutschrei wandelte sich schnell und wurde zu einem schmerzhaften Keuchen, als die langen Krallen Dragors sich in die Schwingenmuskeln bohrten. "Ja - und ich werde mich auch nicht freiwillig beugen !"

"Das wäre ja auch langweilig, wenn du es tätest." erwiderte Dragor frech und griff mit seiner freien Hand nach einer Lederfessel, die er an einem der Bettpfosten hatte, und sie schlang sich mit der Gedankenkraft des Drachen um das eine Handgelenk. Mit der anderen Hand verfuhr er ebenso, und erst dann folgten die Beine des Geflügelten, wobei Dragor seinen Schweif nutzte, um die Fesseln dich an die Gelenke zu bringen, so daß sie sich ebenso mit Hilfe seiner Gedanken darumlegten und fest zuzogen.

Während der ganzen Zeit bäumte sich Rhodan so gut es ging auf und versuchte, den Mischling daran zu hindern, ihn zu fesseln. Doch es nutzte nichts - und schließlich konnte der Geflügelte nur noch seine Schwingen und den Kopf bewegen, auch wenn er noch immer laut fluchte und versuchte, Dragor mit seinen Schwingen zu treffen. Er wußte, was nun folgen würde - und er schwor sich selbst, daß er sich so lange wehren würde, wie er es konnte. Denn alleine schon der Gedanke, daß er nur ein Zeitvertreib für Dragor war, schürte seine Wut noch um ein Vielfaches.

"So, jetzt können wir anfangen." Rhodan war soweit es ging, fixiert - und die Schwingen störten den Drachen nicht wirklich. Sie waren eher ein Vorteil, denn der Drache wusste um die erogenen Zonen einer Schwinge. Aber erstmal musste das Zeug weg, das Rhodan trug. Die Hand löste sich aus den Schwingen und Dragor fummelte geduldig die Rüstungsteile von dem hellen Körper.

Doch der Geflügelte wehrte sich noch immer, so gut es ihm möglich war. Zumindest zerriß der Mischling seine Lederrüstung nicht - denn sie bedeutete Rhodan sehr viel, sie war ein Geschenk seines Vaters zu seiner Kriegerweihe. "Vergiß es ! Verdammt, ich will nicht - nimm deine Hände aus meinen Federn und von meiner Rüstung !" Der helle Geflügelte wußte, daß dies schlecht war ... denn auch wenn er selbst nicht viel Erfahrung hatte, sein Bruder und seine Freunde redeten oft genug darüber wie erregend es war, wenn ein Bettpartner oder Gefährte durch die Federn strich.

Das Entkleiden war ein kleines Vorspiel für den Drachen und er wusste, wie wertvoll eine Rüstung war. Aber sie Stück für Stück auszuziehen und mehr von der weißen Haut ferizulegen, hatte halt auch seine Reize. Als er obenherum fertig war, widmete er sich der Hose und knurrte dunkel, als er sie über den festen Hintern Rhodans herabzog.

Und da dessen Beine gefesselt waren, blieb dem Drachenmischling nichts anderes übrig, als sie zu zerreißen und das wiederum sorgte dafür, daß Rhodan wütend aufknurrte und sich dann in die Lippen biß. Dies war der letzte Schutz gewesen, den der Geflügelte noch vor seinem neuen Herrn gehabt hatte - und er fürchtete das, was nun kommen würde, so daß er sich wieder aufbäumte und versuchte, ihn mit den Flügeln von sich wegzuschlagen.

Das gelang aber nicht, denn Dragor war immer noch zwischen den Schwingen. Er roch das Blut, packte Rhodan an den Haaren und zwang dessen Kopf so ein Stück hoch. "Goldenes Blut ? Herrlich ..." raunend, leckte er dem Geflügelten über die Lippen und knurrte wohlig, denn das Blut schmeckte ziemlich gut und war etwas dicker als Gewöhnliches.

Das Gewicht des schwarzhäutigen Mischlings drückte Rhodan in die Felle des Bettes und er keuchte leise auf - doch dann atmete er erschrocken ein, als er die Zunge Dragors an seinen Lippen spürte. Noch nie zuvor hatte er so etwas gefühlt und nach einem kurzen Moment des Erstarrens erwachte erneut Panik in ihm und er versuchte, den Griff in seinen Haaren zu lösen, indem er den Kopf zur Seite drehte. All das war völlig ungewohnt für ihn - und er wollte es nicht, nichts von all dem.

Doch da war auch ein kleines Quentchen an Erregung zu riechen. Die feine Drachenase von Dragor konnte es genau riechen, und er leckte ein weiteres Mal über die hellen Lippen und kostete somit erneut ein wenig von dem reichhaltigen Blut des Geflügelten. "Das gefällt dir, Hm ? Oder eher deinem Körper. Wie lange ist es her, daß du Sex hattest ? Zu lang, nicht wahr ?"

Zuerst wollte Rhodan wütend aufbegehren und ihm die schlimmsten Flüche seines Volkes an den Kopf werfen - doch als er einatmete, bekam er die nur zu potenten Pheromone des Drachenmischlings in vollem Umfang ab. Dazu kam noch das erneute Lecken und der weicher gewordene Griff in seinen Schwingen ... der Weißhäutige erschauerte, ehe er verzweifelt versuchte, den Kopf wegzudrehen und sich trotz der Fesseln wegzustemmen.

Dragor ließ es zu, jedoch streichelten seine Finger nun sanfter durch die Federn und er atmete an das Ohr von Rohdan. Noch hielt sich der Mischling zurück - er wollte dieses Vorspiel um zu sehen, wie sensibel der Geflügelte war, und genoss es, ihn auf diese Art zu dem zu zwingen, was er wollte. Im Gegensatz zu seinem Vater war er geduldiger mit seinen Gespielen, auch wenn hin und wieder die Ungeduld kam, wenn ihm ein Gespiele zu langweilig wurde.

Der Weißhäutige wollte nicht - er weigerte sich und knurrte dunkel, auch wenn er langsam bemerkte, daß seine Gegenwehr schwächer wurde. Es war absolut erniedrigend ... Rhodan war gefesselt, das Gewicht des Mischlings drückte ihn in die weichen Felle und er schien ganz genau zu wissen, wie man den Körper eines widerspenstigen Gespielen dazu bringen konnte, erregt zu werden.

Natürlich wusste er das, Dragor hatte schon genug Gespiele gehabt und hauchte nun erneut an die Haut des Geflügelten. Er fühlte, wie sich der Körper erhitzte, und jetzt ging seine Hand auf Wanderschaft und berührte den hellen Rücken und streichelte langsam zu dem festen Hintern Rhodans. "Du hast weichere Haut, als ich dachte, das ist schön." Es turnte ihn an und er grollte weich.

Doch der Hellere gab nicht so schnell nach und knurrte laut, als er diese Worte hörte. "Ich habe keine weiche Haut ! Ich bin keine Frau, verdammt ! Und nehmt eure dreckigen Finger von meinem Hintern !" Mit jedem verstreichenden Herzschlag wuchs die Panik und damit auch die Wut in Rhodan an - er wollte das nicht und konnte sich doch nicht wehren, da er einerseits gefesselt war und andererseits merkte, daß er nun langsam ein Opfer seiner eigenen, selbsterzwungenen Enthaltsamkeit wurde.

Und das roch der Drache mehr als deutlich und klatschte Rhodan fest auf den blanken Hintern. "Warts ab, gleich wirds schön." Dann stieg er vom Bett und schälte sich routiniert aus seiner Lederrüstung. "Wenn du es getrieben hast ... mit Kerlen oder Weibern ?"

"Das geht euch nichts an ... Herr ! Ich bin nur aus Loyalität gegenüber meinem Volk hier - und ich bin nicht verpflichtet, euch mein Leben zu erzählen !" Doch als der Drachenmischling näherkam, erstarrte der Geflügelte - denn er hatte einen mehr als nur guten Blick auf dessen rasch hart werdende Männlichkeit und so bäumte er sich einen Moment später mit verstärkter Kraft auf und versuchte, die Fesseln zu brechen.

Dragor zeigte hemmungslos, was er hatte, berührte mit seiner Hand seine Erregung und streichelte sich fast schon zärtlich. "Zwecklos, die Fesseln sind mit Magie belegt. Auch wenn es Leder ist, sie können nicht zerrissen werden und lösen sich erst, wenn ich es will."

Die Worte ließen den Geflügelten erneut aufknurren und schließlich brüllte er seine Wut heraus, während er noch immer vergeblich an den Fesseln zerrte und versuchte, ihn mit den Schwingen von sich wegzuschlagen. Doch dann kam Rhodan mit einer Schwinge an eine Feuerschale und einige seiner Federn fingen Feuer - etwas, das ihn erneut, doch diesmal vor Schmerz, aufbrüllen ließ.

Der Drache reagierte sofort und nur ein Gedanke reichte, um das Feuer auf der Stelle zu löschen. "Idiot." murrend, packte er den versengten Flügel und ließ seine Heilmagie fließen, um so die Brandwunden zu versorgen und um die Federn wieder nachwachsen zu lassen

Im ersten Moment bemerkte Rhodan es nicht, als er schwer keuchend versuchte, die Schmerzen zu ertragen ... es dauerte noch einige Herzschläge, bis sie abklangen und ein wohlig warmes Gefühl durch seinen verletzten Flügel und durch seinen Körper floß. Der Weißhäutige entspannte sich instinktiv und ließ die Flügel sinken, als dieses herrliche Gefühl durch ihn rieselte ... er kannte so etwas nicht und es überwältigte ihn, überlagerte in diesem Moment sogar die Wut und Angst, die zuvor in ihm gewütet hatten.

Klar fühlte das auch der Drachenmischling und er ließ diese Magie noch ein wenig weiter fließen. Rhodan entspannte sich deutlich fühlbar und diese Situation wusste Dragor gut auszunutzen. Er kam über ihn, ritzte sich seinen Finger an einer Kralle an und ließ diesen dann durch die Pofalte streichen, und schließlich drang er er langsam mit dem Finger in die heiße Enge. Rhodan war definitiv noch nicht bestiegen worden, dafür war er viel zu eng.

Die Wärme der Heilmagie hatte den Geflügelten so entspannt, daß er das Eindringen erst merkte, als es zu spät war. Für einen Moment verspannte er sich instinktiv - doch als er den leichten Schmerz der scharfen Kralle in sich fühlte, die sich durch sein Verspannen in sein Fleisch bohrte, ließ er locker und fluchte leise, als er sich mit Mühe weiter entspannte. Rhodan war nicht dumm - und auch wenn er selbst noch nie mit einem Mann geschlafen hatte, so wußte er doch, daß es wichtig war, sich zu entspannen. Stattdessen gruben sich seine Krallen in die Felle des Bettes und zeigten seine hilflose Wut ebenso gut wie das noch immer andauernde Knurren, das aus seinen zusammengebissenen Zähnen rollte, während er verzweifelt darauf achtete, seinen Unterleib locker zu halten.

Derweil formte Dragor doch seine Kralle etwas weg, bewegte dann den Finger ein wenig in der Enge und löste ihn wieder, um gleich darauf mit zwei Fingern einzudringen, damit er den Geflügelten weiten konnte. "Na, wie fühlt sich das an ?"

Ihm antwortete jedoch nur ein kurzes Knurren, denn Rhodan wollte ihm nicht die Genugtuung einer Antwort geben. Es war schmerzhaft und ungewohnt - es fühlte sich seltsam und voll an und er wollte nichts mehr, als daß der Drachenmischling aufhörte. Als er schließlich mit drei der großen Finger in ihn kam, keuchte der Weißhäutige auf und vergrub das Gesicht in den roten Fellen, während er verzweifelt versuchte, weiterhin entspannt zu bleiben und nicht verletzt zu werden. Das änderte sich jedoch, als Dragor die Finger tiefer in ihn schob und sie bewegte ... denn plötzlich streifte er etwas in ihm und Rhodan erstarrte entsetzt, hob für einen Moment instinktiv die Flügel und ließ sie gleich wieder fallen, als eine Welle tiefster, ungewohnter Lust durch ihn wallte und ihn unwillkürlich zum Stöhnen brachte.

"Hmmm, ich weiß doch, was dir gefällt." raunte Dragor, zog seine Finger zurück und feuchtete seine Erregung mit einer schleimigen Flüssigkeit an, die in Griffweite neben seinem Bett stand. Gleich danach fackelte er nicht lange und schob seine Erregung in den junfräulichen Leib. Dabei knurrte er wohlig, denn die Enge war wirklich fantastisch.

Noch ehe Rhodan begriff, daß die Finger aus ihm verschwunden waren fühlte er, wie die stattliche Härte des Drachenmischlings unbarmherzig in ihn eindrang. Sein kurzer Aufschrei verstummte sofort und er biß die scharfen Zähne zusammen, als sein Eingang schmerzhaft gedehnt wurde - doch dann keuchte der Geflügelte laut auf, als nun ebendiese Härte mit schon fast brutaler Intensität über diesem Punkt streifte, der solche Lust in ihm auslöste. Sicherlich hatte Rhodan schon einmal davon gehört, daß es dieses Nervenbündel bei den Männern gab ... eine Eigenart, die sehr viele Rassen besaßen und viele der Krieger spekulierten, daß die Götter es so gewollt hatten, damit auch Männer soviel Lust verspüren konnten. Doch er selbst hatte es nie recht geglaubt, bis er es jetzt am eigenen Leib fühlte und heftig schaudernd das Gesicht in die Felle vergrub.

Jetzt, wo er ganz in Rhodan war, verhielt Dragor einen Moment, um ihm etwas Zeit zu geben. Er war so gnädig, aber nach einigen Momenten zog er seine Erregung langsam ein Stück zurück und trieb sie erneut in die Enge. Er genoss das dunkle Aufkeuchen des Geflügelten und roch dessen Erregung nun mehr als deutlich. "Na ? Ist das gut ?"

Es dauerte einen Moment, bis Rhodan die Worte hörte und verstand - doch er weigerte sich zuzugeben, daß es ihm gefiel und schüttelte nur schwach den Kopf, ehe er ein weiteres Mal aufkeuchte. Mit einer jeden Bewegung sandte der Drachenmischling brodelnde, heiße, ungewohnte Lust durch den Körper des Geflügelten, auch wenn er es nicht wollte und gefangen in diesem Widerspruch nicht mehr tun konnte, als sich wieder auf die Lippen zu beißen, während er sich leicht aufbäumte.

Dragor gab sich damit zufrieden, daß der Körper von Rhodan antwortete, und er wollte den Teufel tun und aufhören. Allerdings hatte er noch nicht vor, den Geflügelten auf andere Art zu erregen ... er begnügte sich damit, sich an ihm zu befriedigen, denn Rhodan würde mit Sicherheit kommen, egal was passierte.

Es war auch nicht nötig, andere Reize zuzufügen ... alleine schon die Stöße des Mischlings genügten, daß der Weißhäutige ein jedes Mal sichtbar erschauerte und die Krallen tiefer in die Felle grub, während seine Schwingen immer wieder erzitterten. Rhodan dachte, er würde verbrennen - es war mehr, als er verkraften konnte und doch stieg das Gefühl immer weiter an, bis er es nicht mehr aushielt und mit einem lauten, tiefen Aufschrei Kopf und Schwingen hochwarf und sich in die roten und schwarzen Felle verströmte. Danach brach er kraftlos zusammen und versuchte verzweifelt Atem zu holen, während er fühlte, wie der Größere noch immer in ihn stieß und die fast schon überlasteten Nerven noch mehr reizte.

Aber gleichzeitig ließ Mandragor seine Heilmagie fließen und beruhigte so die überreizten Nerven von Rhodan. Er merkte es deutlich und fühlte dabei, daß sich die Lust des Geflügelten erneut hochschaukelte. Doch dann kam Dragor selber, brüllte laut auf und verströmte sich in den bebenden Körper des Weißhäutigen, der nun ein zweites Mal kam und atemlos in den Fellen zusammenbrach.

Noch nie zuvor war Rhodan so hilflos gewesen - denn er wußte genau, daß er sich nicht einmal dann bewegen könnte, wenn er nicht gefesselt wäre. Auch wenn er es in seinem tiefsten Inneren verabscheute ... er war so befriedigt wie noch nie und sein überlasteter Körper schrie förmlich danach, daß er endlich nachgab und einschlief. Doch der Geflügelte weigerte sich, er wollte ... er wußte nicht was, doch er wollte zumindest noch die Reaktion des Drachenmischlings mitbekommen und sicher sein, daß seinem Volk kein Schaden entstand, da er sich gewehrt hatte.

Der Drache löste sich langsam aus dem erschlafften Leib und lächelte wohlwollend, bevor er den Kopf Rhodans nochmal an den Haaren ziehend hochzwang, um ihn feurig zu küssen. "Na, geht doch, Federchen." Mit seinen Gedanken lösten sich die Fesseln und Dragor stand zufrieden knurrend auf, um sich in dem Badebereich seiner Gemächer in das heiße Wasserbecken zu lümmeln. "Wenn du baden willst, komm her - wenn nicht, dann bleib."

Doch der Geflügelte hörte ihn schon nicht mehr ... nicht einmal dessen vorige Worte oder der Kuß waren ganz zu ihm durchgedrungen, als die Erschöpfung nach ihm griff und ihn in einen tiefen, traumlosen Schlaf der Erholung fallen ließ.


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